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Während alle abwarten, wird der Markt gerade neu verteilt

Die Konjunktur schwächelt, künstliche Intelligenz verschiebt die Spielregeln, und der erste Reflex vieler Inhaber ist, das Budget zusammenzuziehen. Wer jetzt sichtbar und glaubwürdig bleibt, übernimmt die Plätze, die andere gerade räumen.

Von Andreas Berger · 29. Juni 2026, 06:30 Uhr · aktualisiert

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Unternehmer in einer modernen mittelständischen Fertigungshalle im Morgenlicht
Während viele Unternehmen in der Schwächephase ihre Sichtbarkeit zurückfahren, sichern sich andere genau jetzt Marktanteile. (Foto: Rudolf Kleebauer)

Es gibt einen Reflex, der sich in schwierigen Zeiten in fast jedes inhabergeführte Unternehmen schleicht. Der Wind dreht sich und wird rau und plötzlich wird gerechnet, gekürzt und abgewartet. Die Messe wird dieses Jahr verschoben, der neue Auftritt erst einmal hinten angestellt, „Später" wird zum Mantra.

Wahrscheinlich kennen Sie diesen Reflex. Er fühlt sich vernünftig und irgendwie verantwortungsbewusst an. Und er ist, über den Abschwung der letzten Jahrzehnte hinweg betrachtet, oft der Anfang vom Ende. Denn während Sie leiser werden, werden andere lauter. Und Ihre Kunden merken sich, wer geblieben ist, als es schwierig wurde.

Antizyklisches Handeln in Zeiten von Unsicherheit

Sparen in der Krise ist nicht falsch, an der falschen Stelle sparen schon. Wer Wareneinkauf, Energie und Prozesse optimiert, handelt richtig. Wer aber als Erstes seine Sichtbarkeit zurückfährt, kürzt ausgerechnet das, was stabilisiert: neue Aufträge und das Vertrauen der Kunden. Und wer in der Schwächephase sichtbar bleibt, kommt am Ende meist stärker heraus als der, der sich zurückzieht. Das ist die antizyklische Logik, die erfolgreiche Unternehmer seit Generationen anwenden: nicht lauter werden, wenn alle laut sind, sondern da sein, wenn alle verschwinden.

Entscheidungen werden nicht mehr per Handschlag besiegelt - sondern per Klick

Eine Sache ist heute allerdings anders als in früheren Abschwüngen, und sie macht den Punkt dringlicher, nicht harmloser. Ihr erster Eindruck entsteht nicht mehr im Gespräch. Er entsteht auf einem Bildschirm, Stunden oder Tage bevor jemand mit Ihnen spricht. Der Einkäufer, der Sie für eine Ausschreibung in Betracht zieht, googelt Sie zuerst. Der Bewerber, der gerade überlegt, googelt Sie zuerst. Der Partner, der Sie weiterempfehlen könnte, schickt vorher Ihren Link herum. In diesem Moment entscheidet sich, ob Sie überhaupt eine Chance bekommen. Allerdings sind Sie dann nicht im Raum, um auf Ihr Gegenüber einzugehen.

Künstliche Intelligenz verschärft das gleich doppelt. Sie macht die Prüfung potenzieller Kunden schneller und gnadenloser, weil sich Informationen in Sekunden zusammentragen lassen. Und sie flutet den Markt mit austauschbarem, automatisch erzeugtem Auftreten, in dem ein glaubwürdiger, eigenständiger Auftritt heraussticht wie selten zuvor. Vertrauen wird knapper.

Der größte Effekt mit dem geringsten Aufwand

Hier liegt die gute Nachricht. Von allen Investitionen, die Ihnen in einer Schwächephase offenstehen, hat eine den größten Effekt in sehr kurzer Zeit: wie Sie nach außen auftreten. Die Investition bzw. der Bau einer neuen Halle dauert Jahre. Die Entwicklung neuer Produkte dauert Monate. Ein Auftritt, der wieder zur tatsächlichen Qualität Ihres Unternehmens passt, ist eine Frage von Wochen, und er wirkt vom ersten Tag an auf jeden, der Sie ab dann zum ersten Mal sieht - und auf jede Person, die Sie wiedersieht.

Das ist der eigentliche Punkt. Nicht mehr Lärm oder unkoordinierte Marketing-Aktionen, sondern dafür zu sorgen, dass der erste Eindruck, den Fremde von Ihnen bekommen, Sie nicht kleiner macht, als Sie sind. Wenn Ihr Unternehmen seit zwanzig Jahren liefert, solide, verlässlich und oft besser als die lautere Konkurrenz, dann ist nichts teurer, als online auszusehen wie 2009.

Interview

Wie so ein Auftritt konkret entsteht, und warum das in Wochen statt in Jahren möglich ist, wollten wir von jemandem wissen, der genau darauf spezialisiert ist. Wir haben mit Max Fleitmann gesprochen, Mitgründer und Geschäftsführer der Designagentur Magier.

Max Fleitmann, Mitgründer und Geschäftsführer von Magier
Max Fleitmann
Mitgründer und Geschäftsführer, Magier

Herr Fleitmann, viele Inhaber fahren in unsicheren Zeiten genau das zurück, worüber wir hier sprechen. Warum ist das ein Fehler?

Weil der Auftritt kein Kostenposten ist, sondern der erste Eindruck, den ein Fremder von Ihnen bekommt, bevor er überhaupt mit Ihnen spricht. Wer den zurückfährt, spart ausgerechnet an der Stelle, an der Anfragen entstehen. Das Bittere ist: Sie merken es nicht sofort, sondern sechs, neun Monate später, als ausbleibende Anfragen, die sich keiner einzelnen Entscheidung mehr zuordnen lassen. Dabei ist Aufmerksamkeit gerade jetzt günstiger, weil die Hälfte des Wettbewerbs sie freiwillig räumt.

Was unterscheidet einen Auftritt, der funktioniert, von einem, der es nicht tut?

Dass er zur tatsächlichen Qualität des Unternehmens passt. Viele Mittelständler liefern seit zwanzig Jahren solide ab und wirken online trotzdem angestaubt. Ein guter Auftritt schließt genau diese Lücke: klare Botschaft, schnelle und saubere Seite, Vertrauen auf den ersten Blick. Bei plancraft, einem Software-Anbieter für Handwerksbetriebe, haben wir die Seite neu gebaut, und die Conversion-Rate ist um 20 Prozent gestiegen, die Verweildauer um 25 Prozent. Das ist kein Schönheitsprojekt, das sind Anfragen.

Die Website von plancraft vor und nach der Neugestaltung durch Magier
plancraft, vorher und nachher: dieselbe Firma, neuer Auftritt. „Magier ist schnell, mutig und innovativ." Till Zimmermann, VP Revenue

Warum schieben trotzdem so viele diesen Schritt vor sich her?

Weil die bekannten Optionen alle unbefriedigend sind. Kleine Agenturen liefern Mittelmaß, große verlangen fünfstellige Beträge für einen Workshop, an dessen Ende keiner so recht weiß, was er bekommen hat. Eine Person einzustellen, die alles können soll, funktioniert selten. Wir haben Magier genau dafür gebaut: ein Preis, der vorher feststeht, Ergebnisse in Wochen statt in Jahren, und feste Ansprechpartner statt wechselnder Freelancer. plancraft hatte als schnell wachsendes Unternehmen keine sechs Monate Zeit, wir haben in vier Monaten geliefert.

Für wen haben Sie das schon umgesetzt?

Vom Handwerks-Software-Anbieter über eine Schweizer Traditionsmarke bis zum Verlag. Zwei weitere Beispiele:

Katalog- und Markendesign von Magier für ParoSwiss
ParoSwiss · Schweizer Dentalpflege
Rebranding, Verpackung, Messeauftritt. Über 500 Partner erreicht.
„Die Besucher haben uns die Kataloge förmlich aus der Hand gerissen." Till Bublies
Buchcover-Design von Magier für den Forward Verlag
Forward Verlag · Publishing
Über 40 Buchcover. Zwei SPIEGEL-Bestseller.
„Hochwertige Designvorschläge in kürzester Zeit, selbst bei engen Deadlines." Carlo Oberkönig

Angenommen, jemand liest das und erkennt sich wieder. Was ist der erste Schritt?

Nicht direkt über Budgets reden. Erst einmal ehrlich sehen, wo man steht. Genau dafür haben wir einen kostenlosen Check gebaut: Sie geben Ihre Adresse ein und sehen in wenigen Sekunden, an welchen Punkten Ihr Auftritt heute Anfragen kostet. Ohne Verpflichtung, direkt hier.

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Was sieht ein fremder Besucher zuerst?

Geben Sie Ihre Adresse ein. Wir prüfen Ihre Seite in wenigen Sekunden auf genau die Punkte, an denen Sie heute Anfragen verlieren.

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Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung von Magier. Magier begleitet etablierte Unternehmen bei der Modernisierung ihres Auftritts.

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